Defensive Mittelfeldspieler
WK
-
IK
1. Bastian Schweinsteiger
2. Sebastian Kehl
3. Lars Bender
4. Ilkay Gündogan
5. Pirmin Schwegler
6. Sebastian Rode
IwK
7. Stefan Reinartz
8. Simon Rolfes
9. Cedrik, Makiadi
10. Jermaine Jones
11. Roman Neustädter
12. Julian Schuster
13. Zlatko Junuzovic
14. Elkin Soto
15. Javi Martinez
16. William Kvist
Bf
Julian Baumgartlinger
Thorben Marx
Havard Nordtveid
Milan Badelj
Christian Gentner
Adam Bodzek
Timmy Simons
Hanno Balitsch
.
In Zeiten der Doppelsechs hat sich die Menge an Spielern für diese Positionen fast vervierfacht. Alleine beim FC Bayern München und bei Borussia Dortmund streiten sich 8 hochwertige Spieler um 4 Plätze (Schweinsteiger, Javi Martinez, Luis Gustavo, Tymoshuk, Kehl, S. Bender, Gündogan, Leitner). Da viele Vereine auf dieser Position hervorragend aufgestellt sind haben es insgesamt 24 Vertreter in die Rangliste geschafft. Hätten Sven Bender und Luis Gustavo noch die erforderliche Anzahl an Spielen absolviert, wären es noch mehr in der Rangliste geworden.
Die Rückrunde der letzten Saison war nicht die des Bastian Schweinsteigers. Zwar erzielte er im Halbfinale gegen Real Madrid den entscheidenden Treffer im Elfmeterschießen im Finale dahoam, welches zum Fiasko dahoam scheiterte das bayrische Eigengewächs dann aber vom Punkt und wurde danach zum Sinnbild dieser bitteren Niederlage, als ihn wahrscheinlich die ganze Welt am liebsten umarmt hätte. Was folgte war eine noch bitterere EM, wo er ebenfalls als Sinnbild des verlorenen EM-Halbfinales galt! Ein halbes Jahr später sieht die Lage aber wieder besser aus beim defensiven Mittelfeldmann. Zwar baute er zum Vorrundenende kräftemäßig zwar etwas ab, jedoch knüpfte er wieder an gewohnte Leistungen an. Er zeigte sich torgefährlich und traf in der Bundesliga und Champions League insgesamt 6mal. Für die Weltklasse hat es aber noch nicht wieder gereicht, dafür fehlte am Ende der Rückrunde etwas die Kraft.
Sebastian Kehl hat schon viel Leidenszeit hinter sich gebracht. Auch in dieser Saison warfen ihn immer wieder (zum Glück keine schweren!) Verletzungen zurück. Jedoch ließ er sich zum wiederholten Male nicht aus der Bahn bringen. National agierte der defensive Mittelfeldspieler solide, international überragend. Vor allem im Hinspiel gegen Real Madrid war er kaum zu stoppen und bereitete sogar die Führung vor! Für die Dortmunder ist er noch immer unverzichtbar.
Lars Bender hat in Leverkusen den nächsten Entwicklungsschritt genommen. Der defensive Mittelfeldmann ist Führungsspieler und überzeugte in der Bundesliga und in der Europa League fast durchgängig. Er spielte nur zweimal wirklich schwach, ansonsten ging er immer voran und war ein Garant für den zweiten Platz der Bayer-Elf in der Bundesliga.
Ilkay Gündogan hat sich, nachdem er sich letzte Saison im ersten Halbjahr noch so schwer tat, zur festen Größe in der Doppelsechs entwickelt. Sein strategisches Spiel, welches mit hohem Spielverständnis und viel Technik verknüpft ist, ist kaum zu ersetzen für den Meister. Ein Beispiel hierfür in den 12 Spielen, an denen er von Beginn an teilnahm, gab es nur 10 Gegentore auch ein Verdienst des deutschen Nationalspielers!
Pirmin Schwegler und Sebastian Rode: Die Frankfurter Doppelsechs spielte eine überragende Bundesligahinrunde. Der technisch beschlagene Schweizer und der dauerrennende Hesse bildeten für die Eintracht das Herzstück ihres Spiels. Zwei unterschiedliche Spielertypen, die aber harmonieren und in engen Spielen den Unterschied ausmachten. Schwegler, der momentan in der Schweizer Nationalmannschaft keine Rolle spielt (warum auch immer), erzielte darüber hinaus zwei Treffer. Rode steht jetzt schon in den Notizbüchern vieler Topklubs! Sie waren Garanten für den tollen 4. Platz der Adler!
Stefan Reinartz und Simon Rolfes: Bildeten mit Lars Bender zusammen die Triple-Sechs. Beide spielten konstant und unauffällig ihren Part im defensiven Mittelfeld. Sie sorgten nach anfänglichen Problemen für Stabilität im Mittelfeld der Leverkusener. Waren aber nicht ganz so auffällig wie Lars Bender.
Cedrik Makiadi und Julian Schuster: Der ehemalige Stürmer hat sich zu einem guten defensiven Mittelfeldmann entwickelt. Hält die Strippen beim SC Freiburg in der Hand und ist nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Agierte noch auffälliger als der Kapitän Julian Schuster, dessen strategischen Fähigkeiten ganz wichtig sind für die Breisgauer.
Jermaine Jones und Roman Neustädter: Vor 8 Wochen wären beide wohl noch eine Kategorie höher angesiedelt gewesen. Verloren aber, wie auch der Rest der Mannschaft dann den Überblick über das Geschehen. Während Jones trotzdem noch Präsenz zeigte, tauchte Neustädter nun doch etwas ab. Seinem starken Spiel gegen Bremen, welches er mit einem Kopfballtreffer krönte, folgte ein leichter Abwärtstrend. War aber mit 3 Treffern sehr torgefährlich....